Mittwoch, 26. Juni 2013

Wie alles begann ...

Heute erzählt euch unser Frauli einmal, wie das mit ihrer großen Hundeleidenschaft begonnen hat.

Schon als Kind gab es für mich immer nur den einen Wunsch an die Eltern: Ich möchte einen Hund !!! Und so kam irgendwann der Langhaardackelrüde Poldi ins Haus, der mein bester Freund wurde und mit dem ich unzertrennlich verbunden war.

Viele Jahre später, als ich schon längst an der beruflichen Karriere arbeitete, fiel mir ein Zeitungsausschnitt in die Hände, in dem ein Windhundrennen des WRV Bayern in Mammendorf /D angekündigt wurde.

Meine Neugierde war geweckt, ich besuchte die Doppelveranstaltung aus Show und Rennen und es kam, wie es kommen mußte. Beeindruckt von der unvergleichlichen Eleganz der gezeigten Rassen, war der Entschluß gefaßt, so ein Hund muß es sein.

Bei einem Besuch in der berühmten Saluki-Zuchtstätte mata salamata's  konnte ich dann die schönsten Salukis bewundern und im häuslichen Umfeld erleben. Doch während meine Blicke umherschweiften, fiel mir plötzlich ein riesiger grauer rauhhaariger Hund auf, der inmitten der wilden Salukimeute ruhig und erhaben dastand - eine Deerhoundhündin. Diese imposante und doch hochelegante Erscheinung ging mir nicht mehr aus dem Kopf und so zog 1980 mit "Fox vom Haslachhof", der erste Deerhound bei uns ein.

So versuchten wir die schottischen Riesen bekannt zu machen

Der Windhundvirus hatte mich vollkommen gepackt und so folgten im Laufe der Jahre noch 4 weitere Deerhounds, mit denen ich erfolgreich an Ausstellungen und Coursings teilnahm. Eine Sonderstellung genoß dabei der aus Holland importierte Rüde "Nickelby as Aras an Uachtarain", der auch in der Zucht eingesetzt wurde und mir die schönsten Erlebnisse in der Zwingergemeinschaft of Kintyre mit Familie Kahler bescherte, wo ich die Geburt und Aufzucht von 4 Deerhoundwürfen miterleben durfte.

Nickleby as Aras an Uachtarain
Nickleby mit Sohn Angus of Kintyre und Saluki Jawan el Riad

Gleichzeitig engagierte ich mich immer mehr im DWZRV und verschiedenen Rennvereinen, ob als Sonderleiter von Ausstellungen, Dolmetscher oder Zuchtwart - Windhunde waren aus meinem Leben nicht mehr wegzudenken und mit der Whippethündin "Debbie" Fair-Oak's Deborah, die 1989 bei uns einzog, fand ich sie, meine Seelenhündin, die mein Herz im Sturm eroberte.

Debbie mit 12 Wochen

Wie's dann weiterging, erzähle ich euch ein anderes Mal ...


Kommentare:

  1. wow ... welch eine "hundekarriere" ... bin schon gespannt auf die fortsetzung! toll!
    LG Mel

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  2. wow, wahnsinn! sehr interessant zum lesen - freu mich schon auf mehr! :) GLG uli

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  3. Danke für Euer positives Feedback.

    GLG Monika

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  4. Wow! .......und ich war dabei! welch schöne Jahre!

    Salukipeter

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  5. oh is das schön das zu lesen und zu wissen das man auch einen klitzekleinen Teil miterlebt hat und ein ganz liebenswerter Teil davon auch noch gesund und munter ist...wenn auch schon etwas verdaddert ;)...LG Nicki& Vevetla und der Rest der Meute

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